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Was sind Mondphasen?



Nach der kurzen Einführung weisst du nun, dass die Mondphasen und die Mondstände nicht dasselbe sind. Wir gehen aber Schritt für Schritt. Du kannst ja mal damit beginnen, nach den Mondphasen zu gärntern. Wenn dir das zu wenig ist, gehst du einen Schritt weiter und kombinierst die Mondphasen mit den Mondständen.


Einfach starten kann man mit den Gartenarbeiten im zu- bzw. abnehmenden Mond. Führe mal folgende Arbeiten in den richtigen Phasen durch. Du wirst nach einem Gartenjahr bereits die ersten Erfolge sehen und wenn nur weniger Unkrat wuchert, hast du schon mal ein Ziel erreicht. Über das Wort "Un-Kraut" könnte man wiederum zusätzlich philosphieren. Wir lassen das nun aber mal fürs Erste.


In den folgenden Mondphasen ausgeführte Arbeiten können schnell mal erste Erfolgsergebnisse bringen.


Neumond:

Bei Neumond befinden sich die Pflanzen in einer Ruhephase. Die Erde beginnt, abzugeben, die Säfte in den Pflanzen regen sich. Arbeiten, welche die Regeneration von Pflanzen unterstützen, sind sinnvoll. Denn sie werden bei zunehmenden Mond bald wieder kräftig austreiben.

  • den Boden lockern

  • jäten

  • kranke Pflanzen zurückschneiden

  • befallene Pflanzenteile wie Triebe und Äste entfernen


zunehmender Mond:

Alles steht im Zeichen der Aufnahme und des oberirdischen Wachstums. Die Säfte steigen nach oben und die Pflanzen werden kräftiger und grösser. Es ist die Zeit der Ernte

  • säen und pflanzen von oberirdischen Früchten, beachte dazu die Frucht-, Blüten- und Blatttage

  • Ausnahme: keine Kopfsalate, Erdbeeren und Tomaten - siehe Hinweis unten

  • umtopfen und umsetzen generell bei Jungfrau inkl. Vollmond

  • Rasen mähen, super bei Krebs und Skorpion


Vollmond:

Zu- und Abnahmen halten sich die Waage. Die Kraft in den Pflanzen ist nun am grössten. Auch die Nährstoffe sollen die Pflanzen nun besonders gut aufnehmen.

  • umtopfen und umsetzen

  • säen allgemein

  • 1 Tag nach Vollmond düngen, nicht aber an Lufttagen

  • Heilkraft von Kräutern ist sehr hoch = Kräuter-Erntezeit

  • kurz nach Vollmond: Rosen schneiden


abnehmender Mond:

Die Impulse sind auf Aufgabe gerichtet. Die Säfte fliessen zurück in die Wurzeln und Knollen. Das unterirdische Wachstum wird gefördert. Die Pflanzen können nun mehr Nährstoffe und Wasser über die Wurzeln aufnehmen.

  • säen und pflanzen von unterirdischen Erntefrüchte wie z.B. Rüebli, Randen, Zwiebeln, Knoblauch

  • säen und pflanzen von kopfenden Pflanzen wie Kopfsalat, Weisskohl, Rotkohl

  • düngen (aber nicht an Löwe-Tagen)

  • jäten im abnehmenden Steinbock

  • Rückschnitt der Pflanzen

  • ernten in Feuertagen, nicht an Wassertagen


Und dann gibt es noch die Ausnahmen.

Ein gutes Beispiel ist der Kopfsalat, von dem wir ja das Blatt nutzen. Da der Kopfsalat im Wachstum schnell mal nach oben schiesst und zu blühen beginnt, anstatt einen schönen Kopf zu bilden, macht es Sinn, ihn wie ein Wurzelgemüse zu behandeln und bei abnehmendem Mond zu pflanzen. So können wir ihn "am Boden halten".


... dann mal auf Start

Wenn du dies beachtest, bist du schon mal einen grossen Schritt weiter. Ich habe in diesem Jahr mal nur zum richtigen Zeitpunkt gejätet. Das heisst, gleich nach Vollmond, wenn dieser in die abnehmende Phase geht und dann ein zweites Mal einen Tag vor Neumond bzw. an Neumond.

Wie oben bereits erwähnt, ist das Wort Unkraut eigentlich nicht geerechtfertigt. Jede Pflanze soll ihren Platz bekommen. Da wir unseren Garten mitten in der Landwirtschaftszone haben, ist dieser allerdings voller Winden. Winden umschlingen alles, was ihnen vors Blatt kommt. Nachdem ich in diesem Gartenjahr nur an besagten zwei Tagen im Monat gejätet habe, sind die Winden massiv weniger und viel schwächer geworden. Ich denke, bis in einem Jahr sieht das noch besser aus.


Im nächsten Blogartikel erkläre ich die Mondstände.


Bereits erschienene Artikel zum Gärtnern nach dem Mond:




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