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Eins, zwei, drei - es geht los



Heute, am 16. Juni, beginnen meine zweiwöchigen Ferien. Nun, nach Ferien sieht es so gar nicht nach aus. Unser Umbau geht voran und in gut zwei Wochen werde ich mein Kräuter-Atelier beziehen können. Bis dahin sollte ich mal alles in die Umzugskisten verpacken und für den Umzug vorbereiten. Und es liegen noch massenhaft Seelenbänder-Bestellungen auf meinem Tisch, die ich davor noch machen möchte.

 

Ich habe lange überlegt, wie ich es mit dem Online-Shop, allem voran, mit den Seelenbändern machen soll. Ich komme wohl nicht drumherum, für ein paar Wochen den kompletten Online-Shop stillzulegen. Wenn ich alles in den Umzugskisten habe, kann ich unmöglich eure Bestellungen von Stövchen, Räuchermischungen & Co. verpacken und versenden. Auch die rund achtzig Gläser voller Edelsteine werde ich sorgfältig verpacken und kann dann keine Seelenbänder machen.

Ich habe mich entschieden, bis zwei, drei Tage vor dem Umzug zu arbeiten und dann den Online-Shop für ca. vier Wochen zu schliessen. Das wird ungefähr zeitgleich mit den Schul-Sommerferien sein. Der kleine Hofladen bleibt in dieser Zeit geöffnet.

 

Heute vor vier Monaten habe ich die Seelenbänder im Online-Shop auf «ständig verfügbar» gestellt. Die einen und anderen mögen sich vielleicht daran erinnern, dass die Seelenbänder in den Monaten davor mal bestellt werden konnten und dann wieder nicht. Es war dann diese Ohnmacht von mir, dass ich jedes Mal mit Bestellungen überflutet wurde. Kaum habe ich sie aufgeschaltet, musste ich sie gleich wieder deaktivieren. Das Wissen, dass die Bestellmenge nie «normal» werden kann, wenn ich sie immer auf- und abschalte, war da (siehe bei den anderen Blogbeiträgen in der Kategorie Edelsteine). Und so kam der Tag, an dem ich sie auf ständig verfügbar gestellt habe, in der Hoffnung, dass sich irgendwann eine Normalität einpendeln würde. Aber was ist denn «normal»? Mein normal wäre so, dass ich in meinem Alltag auch noch die anderen Arbeiten aus dem Seelen-Fenster machen könnte. Aber ich komme schlichtweg zu nichts anderem.


Das Regenwetter hat mir bis anhin in die Hände gespielt, was die Seelenbänder anbelangt. Ich kann bei diesem Wetter im Garten kaum mal ernten. Konnten die Pflanzen dank des Windes einigermassen trocknen, kam der nächste Regen. Also, ran an die Edelsteine und deren Seelenbotschaften. Es hat sich ein wunderbarer Rhythmus entwickelt. Ich durfte feststellen, dass das Schreiben der Botschaften am Vormittag viel flüssiger geht. Und so fädele ich nachmittags Seelenbänder auf und schreibe am nächsten Vormittag die Seelenbotschaften dazu.

 

Die Seelenbänder ziehen immer grössere Kreise. Oftmals verbreiten sie sich regional innerhalb kurzer Zeit. So kam anfangs April eine Bestellung aus dem Wallis. Kaum hat die Kundin ihr Seelenband bekommen, kamen weitere Bestellungen aus dem Wallis. Und immer mehr, in immer grösseren Radien. Im Moment ist es das Engadin, das eingedeckt wird. :-) Kürzlich war ich an einem Konzert der Militärmusik. Ich sass am Rande eines Tisches und sah viele Leute an mir vorbeigehen. Dreimal sah ich «meine» Seelenbänder an Handgelenken vorbeiziehen. Ich kenne die Leute nicht und kann auch nie Namen den Seelenbändern zuordnen. Zu viele Seelenbänder sind es wöchentlich, um mir irgendwas merken zu können. Und viele haben auch kein Gesicht von mir. Und wie ich so dasass, fragte ich mich, ob es denn noch ein Leben ohne Seelenbänder gibt.

 

Die Seelenbänder sind Mutmacher, Bestätigungen, Augenöffner. Die Worte dazu können heilen aber auch triggern, einen zum Nachdenken bringen und sie lösen definitiv was aus. Es sind oftmals wahre Therapie-Seelenbänder. Hin und wieder muss ich sie neu auffädeln, weil die Zwischenteile an den Elastikbändern reiben und diese dann langsam ausfädeln. Dann werde ich oft gefragt, ob sie vorbeikommen und kurz warten könnten, während ich es neu aufziehe. So müssen sie nicht zwei, drei Tage lang darauf verzichten.


Die Online-Shop-Pause wird mir guttun. Zwar steht der grosse Umzug an und es wird viel Arbeit sein, bis alles eingerichtet ist. Und doch komme ich dann mal weg von den Seelenbändern. Ich werde mir in dieser Zeit des Zügelns und Einrichtens Gedanken machen, wie es mit den Seelenbändern weiter-gehen wird. Ich verspreche euch, es geht weiter. Ich habe noch an jedem einzelnen Seelenband so grosse Freude. Und jedesmal hüpft mein Herz, wenn ich ein Feedback der Kundin, oder mittlerweile der vielen männlichen Kunden, bekomme.

 

Nun ist da aber vorerst die riesige Vorfreude auf mein Kräuteratelier. Wie freu ich mich, wenn ich dann in dieser magischen Stille des Ateliers, inmitten all meiner getrockneten Kräutern, mischen, abfüllen und etikettieren darf. Wenn ich da eure Bestellungen verpacken kann und einfach eine Ruhe um mich herum habe. Diese Stille und Ruhe, die ich so sehr brauche und im Moment extrem vermisse.

Schon lange spüre ich, dass dann, wenn ich da eingerichtet bin, eine weitere Tür aufgehen wird. Da ist schon lange was im Busch. Es ist sich am Formen und konkreter werden und doch ist es für mich noch nicht wirklich greifbar. Ich bin gespannt aber voller Vorfreude, weil ich WEISS, dass da noch was kommt und es kommt gut.


Ich bin also noch rund zwei, evtl. drei Wochen da, bevor die Umzugsferien beginnen. Wenn ich dich nicht mehr sehe, lese oder höre, dann wünsche dir bereits heute einen wunderbaren, sonnigen Sommer.

 

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