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2025 – zwischen Grenzen und Wachstum

  • Autorenbild: Sheila
    Sheila
  • 31. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Jan.


Ein kurzer Jahresrückblick, der nichts mit Materiellem zu tun hat. Nicht mit dem, was ich geleistet habe, nicht mit dem, was neu entstanden ist oder sichtbar wurde. Es geht hier nur um mich. Denn 2025 war kein Jahr zum Durchrennen. Es war intensiv und tief. Ein Jahr, das mich immer wieder gefragt hat, wie ehrlich ich mit mir selbst bin.

 

Der Frühling brachte Grenzen. Mein Körper meldete sich deutlich und ohne Spielraum für Ausreden. Und mit ihm kam die Erkenntnis, dass auch ich nicht unerschöpflich bin. Stark sein heisst nicht, nur zu arbeiten und zu funktionieren, sondern auch rechtzeitig hinzuhören. Denn manchmal heisst heilen schlicht langsamer werden. Nur wenn man Tempo rausnimmst, kann man zurück in den Dialog mit dem Körper kommen.

 

Der Sommer wollte mehr, als möglich war. Aber nicht alles muss erfüllt und nicht jeder Impuls umgesetzt werden. Auch das Zurücklehnen gehört zum Kreislauf des Lebens. Rückblickend kann ich sagen, lag genau darin seine Botschaft, ja vielleicht eine kleine Prüfung an mich. Die Frage, ob ich die Lehren aus dem Frühling gezogen habe. Und ja, das habe ich. Nachdem ich mich körperlich erholt habe, fing ich wieder mit dem biken an und gönnte mir 3-4x wöchentlich meine Biketouren. Zurück kam meine Verbundenheit zu meinem Körper.

 

Im Herbst wurde es ehrlicher. Themen wie Entscheidungen treffen, loslassen, aber auch Arbeit, Geld, Werbung und Sichtbarkeit durften ihren Platz bekommen. Ich schrieb ehrliche Blogtexte, pur und ungeschönt. Wie die Natur selbst, die nichts erklärt und trotzdem alles zeigt. Es war ein Abschnitt, der Klarheit brachte.

 

Dann kam der Winter mit sehr viel Arbeit und einem Kopf, der oft nicht mehr wusste, wo er steht. Hinarbeiten auf den 24. Dezember mit dem Wissen, dass es nachher Erholung gibt. Ja, ich genoss die Weihnachtstage mit Stille, Rückzug und der bewussten Entscheidung, nichts zu zelebrieren, nur weil man es so macht. Keine Rauhnächte und kein Ritualdruck, stattdessen Wärme, Bücher und Zweisamkeit mit meinem Partner. Ich durfte spüren, dass auch das ein Weg ist.

 

Wenn ich durch meine Blog-Texte dieses Jahres scrolle, sehe ich ein inneres Wachsen und starke Wurzeln und nicht etwa einen Mangel. Ich glaube, ich darf sagen, dass 2025 ein Jahr des Erinnerns war. Ich durfte mich erinnern, dass wir alle unseren eigenen Rhythmus haben. Ich erinnerte mich an die Weisheit der Natur. Aber auch an die Wahrheit, dass Heilung oft dort beginnt, wo wir langsamer werden.

 

Wer mir auf Instagram folgt, weiss, dass Schreiben für mich mehr ist als Worte aneinander zu reihen. Es ist Ausdruck und Verbindung. Die positiven Rückmeldungen zu meinen Texten berühren mich immer sehr. Ich danke dir von ganzem Herzen, dass du mich begleitest, auf deine stille Art im Hintergrund, aber auch dann, wenn es zu einer Begegnung kommt.

 

Und so schliesse ich dieses Jahr dankbar, getragen von Worten, Begegnungen und dem, was sich im Herzen gesetzt hat. Ich wünsche dir einen wunderbaren Start ins 2026 mit ehrlichem Lachen, nährender Stille und allem, was dein Herz weit und leicht werden lässt.

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