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Da ist diese Faszination



Mit jungen 20 Jahren habe ich in einem Naturwarenladen gearbeitet. Wir boten da Beratungen im Bereich von Edelsteinen, Schüssler Salzen, Bachblüten und vielem mehr an. Ich durfte Seminare und Workshops besuchen und mich dabei weiterbilden. Was die damalige Besitzerin mir aber besonders mitgegeben hat, ist das Leben im Rhythmus mit dem Mond.


Der Mond, die Sonne und deren Gezeiten sowie allgmein alles, was im Kosmos abgeht, haben mich seither nie mehr losgelassen. Seit 28 Jahren befasse ich mich damit - mal mehr, mal weniger. Ich lese Bücher vor allem über das Leben im Rhythmus mit dem Mond und folge auf Instagram einigen Astrologen, die die Planetenbewegungen wunderbar erklären können.


Ich liebe es, in dunkler Nacht hoch oben in den Bergen zu stehen, dem Himmel so nah und da dann die Sterne zu fotografieren. Ich schaue in den Sternenhimmel und bin hin und weg über die «Bilder», die ich da sehe. Meine Fotoausrüstung ist zwar auf die People-Fotografie ausgerichtet und ich habe kein wirklich gutes Objektiv für die Sternenfotografie. Trotzdem sind die Resultate für mich jeweils ausreichend, um immer wieder solche Touren zu machen und mich dieser Faszination hinzugeben.


Die letzten zwei Jahre habe ich die Gartenpflege komplett dem Rhythmus des Mondes angepasst. Ich säe und pflanze die Kräuter und das Gemüse nur an den dafür geeigneten Tagen (das Wetter ist mir dabei so ziemlich egal). Sträucher und Obstbäume werden geschnitten, wenn der Mond sein okay dazu gibt und Dünger brauche ich allgemein keinen. Wenn ich das Gefühl habe, die Pflanzen brauchen etwas, dann setze ich eine Pflanzenjauche an oder nehme EM (effektive Mikroorganismen) zur Hand. Ich unterstütze die Pflanzen homöophatisch und mit Schüssler Salzen.

Wenn man im Mondrhythmus gärntert, braucht man auch viel weniger Wasser. Giessen muss man eigentlich nur das, was neu gepflanzt wurde. Und auch Schädlinge hat man kaum im Garten. Durch die grosse Trockenheit im Sommer 2022 hatte ich eine zeitlang Blattläuse an einigen wenigen Pflanzen, die ich aber mit natürlicher Behandlung weg bekommen habe. Schliesslich möchte ich die Kräuter für Tee's, Salben und zum Räuchern verwenden können.


Ich werde immer mal wieder gefragt, was ich mit den Schnecken mache. Unser Garten ist mitten in der Landwirtschaftszone, also grundsätzlich ein Schneckenparadies. Aber wir haben kaum Schnecken und wenn, dann sind es Gehäuseschnecken. Ob es an der Gartenbehandlung liegt, kann ich nicht sagen. Aber ganz sicher ist, dass diese 100% natürliche Gartenpflege andere Tiere anzieht und da habe ich einen wunderbaren Schneckenfresser, der unseren Garten wohl jede Nacht besucht: einen Igel.


Das Leben dem Mondrhythmus anzupassen ist aber nicht ganz so einfach, ja es ist zu Beginn wahrlich eine Herausforderung. Nicht nur der Garten, auch der Haushalt und die Körperpflege kann (könnte) man komplett danach ausrichten.

Im Haus giesse ich meine Pflanzen seit diesem Job vor 28 Jahren an den Wassertagen. Das ist in meinen Augen das einfachste, das man umsetzen kann. Es gibt aber noch so unglaublich viel, das man verändern könnte und es würde einem das Leben definitiv einfacher machen. Davon bin ich überzeugt. Aber gegen die Macht der Gewohnheiten kämpfe auch ich immer wieder, obwohl ich das Wissen um die Mondkraft habe. Ich bin immer wieder daran, den Rhythmus von täglichen und monatlichen Arbeiten dem Mond anzupassen. Nicht so einfach, aber wenn ich es dann mal umgesetzt habe, sehe ich die positive Veränderung jedesmal.


Befasst man sich mal mit dem Mond und der Sonne und den daraus resultierenden Gezeiten, hört man schnell mal den Begriff des Jahreskreises bzw. der Jahreskreisfeste. Dazu könnte ich viele Blogs schreiben. Nicht nur, weil diese mit dem Mond und der Sonne zusammenhängen, sondern weil diese Jahreskreisfeste «Natur-Feste» sind, die mit wunderbaren Ritualen gefeiert werden.


Möchtest du mehr über die Jahreskreisfeste erfahren? Lass es mich wissen, sehr gerne schreibe ich auch darüber.

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