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Mondrhythmus & Naturgefühl

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Seit Monaten begleitet mich ein Thema. Oder ist es eher ein Ruf?

Immer wieder schreiben mir Menschen, ob ich irgendwann einen Kurs übers Mondgärtnern geben werde. Tief in mir spüre ich schon lange, dass ich genau das machen möchte. Gleichzeitig habe ich ihn vor mir hergeschoben.


So oft wollte ich diesen Kurs schon in Angriff nehmen. Ich stellte mir einen mehrteiligen Kurs vor, denn ein so grosses Thema lässt sich unmöglich in ein paar Stunden packen. Vielleicht war genau das auch der Grund, weshalb ich all meine Unterlagen immer wieder kopfschüttelnd geschlossen habe. Weil ich schlicht nicht wusste, wo ich beginnen soll.


Je länger ich mich damit beschäftigt habe, desto klarer wurde mir, dass dies kein starrer Mondgärtnerkurs geben wird. Es geht nicht darum, möglichst viele Regeln auswendig zu lernen oder perfekt nach Tabellen zu funktionieren. Viel mehr wünsche ich mir, Menschen den Rhythmus der Natur wieder näherzubringen. Zu beobachten und zu verstehen, warum manches Zeit braucht. Oder warum die Natur nie hetzt und der richtige Moment oft wichtiger ist als Kontrolle.

Vielleicht wird dieser Kurs deshalb viel weicher, sinnlicher und lebendiger, als ursprünglich gedacht. Wissen kannst du dir aus Büchern holen. Ich aber möchte verbinden und den Mond aus dem Kalender zurück ins echte Leben holen. Weg vom «du musst» und zurück zum Beobachten. Weg von rein theoretischem Pflanzenwissen und hin zu Natur, Mond und deinen Sinnen.


Ich mag das Einfache. Ich wünsche mir, dass die Kursteilnehmer nicht mit einem Kopf voller Regeln nach Hause gehen, sondern mit einem neuen Blick auf die Natur. Mit Vertrauen in den eigenen Rhythmus und dem Gefühl, wieder etwas lesen zu können, das wir Menschen längst verlernt haben.


Und während ich das hier schreibe, merke ich, dass ich den ersten Samen dafür wohl gerade gesetzt habe. Diesmal bleibe ich dran. Verwerfe all meine Unterlagen, all das Theoretische und gestalte einen Kurs aus meinem Gefühl heraus. Gärtnern im Einklang mit der Natur. Da ist der Mond automatisch auch dabei.

Du wirst darüber lesen - hier auf der Webseite, im Blog und wie immer auf Instagram.


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