

Mondgärtnern
Der Mond erinnert uns daran, dass Wachstum einen Rhythmus hat.
Gärtnern im Rhythmus des Mondes ist mehr als eine Methode. Es ist eine Beziehung zur Zeit.
Der Mond beeinflusst nicht nur die Gezeiten, sondern auch alles Lebendige: Wachstum, Rückzug, Saftfluss, Reife. Wenn wir beginnen, uns an diesem Rhythmus zu orientieren, verändert sich nicht nur der Garten, sondern auch unser eigenes Tempo.
Beim Mondgärtnern geht es nicht darum, alles richtig zu machen.
Es geht darum, wieder hinzuhören, zu beobachten und mitzugehen.


Der Mondkalender
Mondgärtnern lehrt Geduld.
Ich arbeite seit Jahren mit dem Mondkalender beim Säen, Pflegen und Ernten. Nicht nach strengen Regeln, sondern in Verbindung mit dem, was sich draussen zeigt und mit dem, was sich innen bewegt.
Mondgärtnern lehrt Geduld. Es erinnert uns daran, dass nicht jeder Tag gleich ist und nicht jeder Moment für alles geeignet. Manches will wachsen, manches will ruhen. Und manches braucht einfach Zeit. Dieses Wissen ist alt und gleichzeitig hochaktuell. Es lässt sich nicht in einen einzelnen Kurs pressen und nicht in schnellen Schritten vermitteln. Es darf sich Schicht für Schicht und Saison für Saison entfalten.


Wir erinnern uns, an den natürlichen Rhytmus
Die Natur eilt nicht. Und doch geschieht alles zur rechten Zeit.
Hier entsteht Raum für dieses Wissen, für Beobachtungen, Erfahrungen
und für das Erinnern an einen natürlichen Rhythmus, der uns allen vertraut ist.
Vieles ist bereits im Blütengeflüster gewachsen und manches darf weiter reifen.